Wenn aus Nervosität Angst wird
Die meisten Menschen versuchen verständlicherweise, ihre Nervosität zu reduzieren.
Sie möchten ruhiger werden, sich besser kontrollieren, souveräner auftreten und möglichst verhindern, dass andere ihnen ihre Anspannung ansehen.
Das Problem dabei ist:
Gerade der Versuch, die eigenen Reaktionen unter Kontrolle zu bringen, kann einen erheblichen Teil der inneren Anspannung erst erzeugen oder verstärken.
Wer während eines Vortrags fortwährend überprüft, ob die Stimme zittert, die Hände ruhig sind, die Formulierungen stimmen und das Publikum die eigene Unsicherheit bemerkt, richtet seine Aufmerksamkeit zunehmend auf sich selbst.
Aus einer Kommunikationssituation wird eine permanente Selbstkontrolle.
Hinzu kommt ein zweiter Mechanismus:
Je weniger Nervosität auftreten darf, desto bedrohlicher wird jedes ihrer Anzeichen.
Ein schnellerer Herzschlag ist dann nicht einfach ein schnellerer Herzschlag, sondern möglicherweise bereits der Beginn eines befürchteten Kontrollverlustes.
Es entsteht Angst vor der Angst.
An diesem Punkt reichen einfache Tipps zum souveränen Auftreten häufig nicht mehr aus.
Es ist sinnvoller, genauer zu verstehen, was im eigenen Körper und Erleben eigentlich geschieht und welche persönlichen Strategien die Angst möglicherweise aufrechterhalten.
Termine und Inhalte (jeweils 09:30 – 11:30 Uhr):
- 07. Oktober 2026: Redeangst entmystifizieren
- 28. Oktober 2026: Aus Alarm in Stabilität
- 11. November 2026: Erwartungsdruck, Bewertungsangst und innerer Kritiker
- 25. November 2026: Kontakt aufnehmen, statt sich selbst zu beobachten
- 09. Dezember 2026: Blackout, Fehler und Kontrollverlust
- 16. Dezember 2026: Erproben, integrieren und übertragen
Umfang: 6 aufeinander aufbauende Live-Module
Gruppengröße: maximal 6 Teilnehmende
Kursgebühr: 690 €

















